21. / 22. August 2010
25. – 28. August 2010


Brein's Café

Georg Breinschmid, Kontrabass & Komposition
Roman Jánoska, Violine
Frantisek Jánoska, Klavier

"Brein's Café" ist ein alchemistisches Tonikum aus dem Ideenlaboratorium des Wiener Kontrabass-Virtuosen, Genre-Jongleurs und musikalischen Tausendsassas Georg Breinschmid und der Wunder-Brüder Roman (Violine) und Frantisek (Klavier) Jánoska – alle drei atemberaubend inspirierte Instrumentalisten mit angeborener Fähigkeit zum musikalischen Augenzwinkern. „Brein‘s Café“ bringt in erster Linie Breinschmids eigene Kompositionen auf die Bühne – mit Anklängen an pulsierende Gipsy-Tradition, verträumte Musette und melodramatisches Wienerlied, mit balkanophilem Schwer(und Über-)mut und entfesselten Improvisationskaskaden. „Brein‘s Café“ spielt aberwitzig und gekonnt mit den verschiedensten Formen, in schmetterlingshaftem, freiem Improvisationsflug, über ausgefuchste kontrapunktische Arrangements hinweg. Klassik, Jazz und World-Music sprudeln schabernackisch durcheinander: Musik, die perlt, funkelt, sprüht – und bei und wegen und trotz höchster Kenner- und Könnerschaft das Publikum widerstandslos in sich hineinschluckt.
www.georgbreinschmid.at




Barbara Balba Weber, Flötistin, Performerin
wurde 1967 in Thun geboren, studierte an der Hochschule der Künste in Bern Flöte bei H. Péter-Indermühle (Lehrdiplom und Solistenklasse). Es folgte Unterricht bei A. Nicolet, C. Levine, P.L. Graf und R. Aitken. Zudem wurde sie privat unterrichtet bei der Sängerin/Schauspielerin E. Märtson (HMT Hannover) und bei der Tänzerin D. Gusberti (Bern). Barbara Balba Weber lebt in Bern, ist Mutter von zwei Kindern und führt eine Konzerttätigkeit einerseits als Flötistin-Performerin mit eigener und/oder für sie komponierter Musik und arbeitet regelmässig und intensiv mit diversen Choreographen, Dichtern, Musikern und Komponisten zusammen. Andererseits tritt sie als Texterin-Moderatorin-Performerin in experimentellen Konzerten für Kinder mit und ohne Orchester im ganzen deutschsprachigen Raum auf. Aufnahmen und Konzertmitschnitte für Radio DRS2, CD-Aufnahme mit ihrem Soloprogramm „Windkinder“ Artikeln für das Schweizer RadioMagazin und für die Berner Zeitung, Leitung der Konzertreihen „Unerhört“, „Rathauskonzerte Thun“. Seit 2008 leitet sie das Projekt Tönstör zur Vermittlung neuer Musik an Schulen, ist Dozentin im Studiengang Musikvermittlung an der Hochschule der Künste Bern und unterrichtet seit 1990 an der Musikschule Belp. 2006 wurde ihr der Anerkennungspreis der Musikkommission des Kantons Bern für ihr gesamtes musikalisches Schaffen und ebenfalls 2006 der Kulturstreuerpreis der Stadt Thun für ihre musikvermittelnde Tätigkeit zugesprochen.www.barbara-weber.ch


Bruno Meier Schauspieler und Sprecher

1945 in Zürich geboren und aufgewachsen, lebt in Kaiserstuhl. Nach der Schulzeit kaufmännische Lehre. Schon früh vom Theater fasziniert und während der Lehre anfangs der 60er Jahre Statist am Schauspielhaus in Zürich. Hier auch Begegnung mit den grossen Theaterpersönlichkeiten jener Zeit, die seinen Entschluss prägten, Schauspieler zu werden. Auf Empfehlung Leopold Lindtbergs, dem späteren künstlerischen Direktor des Schauspielhauses, der ihn auf der „Pfauen-Bühne“ vorsprechen liess, Aufnahmeprüfung bei Ellen Widmann, der namhaften Theaterpädagogin. Nach dem Studium bei E. Widmann bildete er sich in Basel und Deutschland weiter aus, u. a. bei Margrit von Tolnay und dem Regisseur Josef Scheidegger.Danach diverse Projekte bei Radio und Theater und seit 1991 im Ensemble des Laxdal Theaters in vielen Rollen als Partner von Jón Laxdal. In jüngerer Zeit mehrere Lesungen in den Kantonen Aargau und Zürich. Zuletzt zu sehen als Gilles in „Kleine Eheverbrechen“ von Eric Emmanuel Schmitt, wo er die Rolle des plötzlich verstorbenen Jón Laxdal übernahm. Er wirkte beim Festival der Stille 2008.


casalQuartett

Daria Zappa 1. Violine
Rachel Rosina Späth, 2. Violine
Markus Fleck, Viola
Andreas Fleck, Violoncello
1996 gegründet, wurde durch Mitglieder des Alban-Berg-, Amadeus-, Carmina- und des Cherubini-Quartetts u.a. in Köln und Zürich ausgebildet. Walter Levin unterrichtete das cQ während drei Jahren in Basel. Wichtige Impulse kamen von Musikern, die mit dem cQ musizierten wie Martha Argerich, Clemens Hagen, Sol Gabetta, Giora Feidman, Patricia Kopatchinskaja, Thomas Demenga, Benjamin Schmid, Maurice Steger, Oliver Schnyder, Julius Berger, Reto Bieri. Repertoiregrenzen erlegt sich das cQ nicht auf, entscheidend sind Qualität und persönlicher Zugang zur Musik. In der Gestaltung von Konzertprogrammen und CD-Produktionen spielen konzeptionelle Aspekte eine wichtige Rolle. Ausweitungen auf andere Stile wie z.B. Musik aus dem 18. Jahrhundert auf historischen Instrumente von J. Stainer (Cd "The birth of the String quartett"), zeitgenössische Musik oder Tangos sind ebenso bereichernd wie die Erweiterung der Besetzung bis zum Oktett.Konzerte in aller Welt, die Teilnahme an bedeutenden Zyklen sowie Residenzen an Festivals sind ebenso Bestandteil der Konzerttätigkeit des cQ, wie die Konzeption der 3 Festivals Boswiler Sommer , Arosa und Kaiserstuhl und regelmässige CD-Produktionen. www.casalquartett.ch


Peter Niklaus Steiner Szenische Einrichtung

1960 in Winterthur (CH) geboren. Nach der Grund- und Handelsschule schloss er 1981 die Schauspiel Akademie Zürich als Schauspieler ab. Danach folgten Engagements an den Stadttheatern in Bremen, Frankfurt a. Main, Bochum und Tübingen (LTT). Vater der beiden Töchter Laura (1987) und Paulina (1990).Von 1990 bis 2003 gehörte er zum Ensemble des Schauspielhauses Zürich. 1990 gründete er auch das „turbine theater“, ein Kleintheater in der Spinnerei Langnau am Albis, und steht diesem bis heute als künstlerischer Leiter vor. 1993 wurde er mit der Thomas Hürlimann Förderungsabgabe der J.W.v.Goethe Stiftung zu Basel für seine Arbeit als Theatergründer, Stückeschreiber und Schauspieler ausgezeichnet.  Seit 2003 arbeitet er in der freien Theaterszene, vorwiegend am Laxdal Theater, als Schauspieler und Regisseur. Seine letzten Laxdal-Inszenenierungen waren "Wer hat Angst vor Virginia Woolf" worin er als  "John" und der "Der Weibsteufel" worin er als "Mann" zu sehen war.


Isabel Witschi Sopran

Isabel Witschi erhielt ihre Berufsausbildung zur Konzert- und Opernsängerin bei Maria Stader und am Internationalen Opernstudio in Zürich. Danach bildete sie sich bei Margaret Chalker in Zürich und bei Hanna Ludwig in Salzburg weiter. Meisterkurse besuchte sie bei Edith Mathis, Silvia Geszty und Judith Beckmann.Sie gewann Studienpreise der MIGROS, der Göhner- und der Kiefer-Hablitzel-Stiftung sowie des Fördervereins der klassischen Gesangskunst (BRD). Vom Kuratorium des Kantons Aargau und der Stadt Zürich erhielt sie ebenfalls Förderpreise. Sie sang in verschiedene Opern-Hauptrollen, so die Mimi in Puccinis La Bohème, die Hanna Glawari in Lustiger Witwe und die Iduna in P. Burkhards Schwarzem Hecht. Verschiedene Partien interpretierte sie u.a. auch an der Oper Zürich, bei der Opera Factory und an den Opernfestspielen von Avenches. Weitere Engagements folgten in Italien und Argentinien. Im Konzert- und Oratorienfach interpretierte sie viele bedeutende Werke, z.B. Berlioz «Les nuits d‘été» unter Roberto Benzi in Milano, Orchesterlieder von Gustav Mahler in der Tonhalle Zürich oder Mendelssohns grosse Oratorien und den Lobgesang. Ein wichtiger Schwerpunkt in ihrem Konzertschaffen bilden romantische Komponisten. Ihre Stimme ist auch auf diversen Radio- und CD-Aufnahmen zu hören.


Tiziana Rosa Klavier

Tiziana Rosa wurde 1957 in Zürich geboren und studierte dort am Konservatorium Klavier von 1974 bis 1979. Nachdiplomstudium bei Hubert Harry in Luzern. Ihre musikalischen Tätigkeiten reichen von Korrepetition für Oper und Ballett, Liedbegleitung, Kammermusik bis hin zu zeitgenössischem Musiktheater. Intensive Zusammenarbeit mit der klassisch-spanischen Tanzgruppe von Nady Santander und dem rumänischen Geiger Benone Damian. Sie lebt in Kaiserstuhl.


Massimiliano Matesic, Dirigent, Komponist

Der gebürtige Florentiner ist als Dirigent, Pianist und Komponist international tätig. Er studierte in Florenz, an der Musikhochschule Freiburg i.Br. sowie an der American Academy of Conducting bei David Zinman. Er leitet das Jugend-Sinfonieorchester am Zürcher Konservatorium, das Sinfonieorchester Nota Bene und ist Dozent für Orchesterleitung an der Musikhochschule Freiburg i.Br. Massimiliano Matesic war Preisträger beim internationalen Dirigierwettbewerb Prager Frühling und war von 02-06 Chefdirigent des Sinfonieorchesters Villingen-Schwenningen. Als Gastdirigent trat er mit verschiedenen Orchestern in Europa auf, u.a. mit dem Tonhalle Orchester, dem Berner Sinfonie Orchester, dem Orchestra della Svizzera Italiana, der Orchestre Philharmonique de Montecarlo, der Nordtschechischen Philharmonie und dem Zürcher Kammerorchester.
Als Komponist bekam er Kompositionsaufträge von der N. Schenkel Stiftung Biel, der Stadt Zürich, dem Zürcher Konservatorium und dem Boswiler Sommer.


Gabriela Palikruscheva Sopran

Die in Sofia geborene und in Cuba aufgewachsene Sopranistin Gabriela Palikruscheva erheilt in Bulgarien ihre erste musikalische Ausbildung und setzte ihre Studien am höheren Kunstinstitut in Havana bei Maria Barrios fort. 1992 debütierte sie in der Grand Opera von Havana in den Rollen der Nedda in "I Pagliacci" und Margarita von "Faust". 1994 gewann sie den 1. Preis beim internationalen Gesangswettbewerb Operalia Placido Domingo, Mexico City Round. Es folgten weitere Studien in den USA, wo sie unter anderem als Donna Elvira in Mozarts "Don Giovanni" und Mimi in "La Boheme" von Puccini auftrat. Von 1995 bis 1998 war Gabriela Palikruscheva Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich. Sie ist Preisträgerin des Internationalen Gesangswettbewerbs "Ranieri e Cestelli" und hat u.a. am Zürcher Opernhaus, am Liceu de Barcelona, am Theater St.Gallen, im Stadttheater Bern und an der Deutschen Oper Berlin gesungen. Mehrere Konzerte und Rezitals gab sie in Europa, Kuba, Mexico und in den USA. Gabriela Palikruscheva sang mit Jose Carreras, Mirella Freni, Daniela Dessi, Leo Nuci, Francisco Araiza, Sheryll Milnes zusammen. Sie arbeitete u.a. mit den Dirigenten Marceo Viotti, Franz Welser- Möst, Nello Santi und Stefan Soltez.


Nota Bene Orchester Zürich

Im Sinfonieorchester Nota Bene spielen StudentInnen, aber auch Personen verschiedenster Berufsrichtungen mit, die sich für die klassische Musik begeistern. Während den dreizehn Jahren seines Bestehens hat das Sinfonieorchester Nota Bene seinen Platz im Zürcher Kulturleben gefunden und bietet einer grossen Anhängerschaft die Gelegenheit, sich in den Ansprüchen der klassischen Musik zu üben. Seit November 2003 steht das Orchester unter der Leitung von M. Matesic. Das Orchester hat sich, seit seiner Gründung von einem kleinen Ensemble zu einem 80-Mitwirkende zählenden Sinfonieorchester entwickelt. Das Reperoire des Sinfonieorchesters Nota Bene ist breit gefächert und reicht vom frühen Barock über sinfonische Werke der Klassik und Romantik bis in die jüngste Gegenwart. In regelmässigen Abständen gelangen auch Auftragskompositionen zur Aufführung. Ein wichtiges Anliegen des Sinfonieorchesters Nota Bene ist die Zusammenarbeit mit anderen Bereichen der Kultur. So konzertierte das Sinfonieorchester Nota Bene schon zusammen mit den Schauspielern Walter Andreas Müller oder Daniel Ludwig. Vom und mit dem legendären Deep Purple Leader John Lord hat das Orchester das 50-minütiges "Concerto for Group and Orchestra"40 Jahre nach der Uraufführung 1968 in London, in Zürich und Luzern wieder auf die Bühne gebracht. www.nota-bene.ch